Nachhaltigkeitsherausforderung und damit verbundene SDGs

Wenn es um Ernährung geht, sehen wir uns weltweit einer ziemlich widersprüchlichen Situation gegenüber. Einerseits gehen jede Abend mehr als 820 Millionen Menschen hungrig zu Bett, 135 Millionen Menschen leiden sogar unter akutem Hunger.

Andererseits hat sich die Fettleibigkeit seit 1975 fast verdreifacht. 39 % der Bevölkerung (ca. 2 Milliarden) sind heute übergewichtig und 13 % der Bevölkerung (ca. 650 Millionen) gelten sogar als fettleibig. Erschreckenderweise ist dies aber leider nicht nur ein Problem im erwachsenen Alter: 39 Millionen Kinder unter 5 Jahren und 340 Millionen zwischen 5 und 19 Jahren sind übergewichtig oder fettleibig. Übergewicht ist einer der Hauptfaktoren für nicht übertragbare Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten und Schlaganfälle, Erkrankungen des Bewegungsapparats und sogar für einige Formen von Krebs.

Primär betroffene SDGs: 2, 3

Lösungsansätze und ihr Beitrag zur Erreichung der SDGs

Nicht oder nur minimal verarbeitete  #PflanzlicheGrundnahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Reis, Mehl und Co. sind die Grundlage für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. #PflanzlicheGrundnahrungsmittel bekämpft beide erwähnten Lasten der Mangel- bzw. Fehlernährung. Zum einen liefern sie fast alle relevanten Nährstoffe und sind sehr flächeneffizient im Anbau (im Vergleich zu tierischen Produkten). Daher sind sie von grundlegender Bedeutung für die Beseitigung des Welthungers. Zum anderen ist eine Ernährung, die hauptsächlich auf #PflanzlicheGrundnahrungsmittel basiert, ein sehr wichtiger Eckpfeiler in der Prävention und Reduzierung von Übergewicht und Adipositas. Der eher niedrige Zucker- und Fettgehalt in Verbindung mit einem hohen Ballaststoffanteil sättigt und liefert gleichzeitig wichtige Nährstoffe und ein gutes Energieniveau.

Primär verwandte SDG-Unterziele: 2.1, 2.2, 2.3, 3.4

Investitionslogik und Wachstumspotenzial

Gesundheitsüberlegungen sowie Klima- und Tierschutzbedenken sind die treibenden Kräfte hinter dem weltweiten Verbrauchertrend hin zu einer stärker pflanzenbasierten Ernährung. Vor allem jüngere Generationen wenden sich vermehrt einer flexitarischen, vegetarischen und sogar veganen Ernährungsweise zu. Während dies die Nachfrage und das Angebot an Alternativen für tierische Produkte wie pflanzliche Milch oder vegane Burger (siehe #GoVegan) ankurbelt, bedeutet es oft auch eine Rückorientierung hin zu mehr #PflanzlicheGrundnahrungsmitteln. Der Klimanotstand und die doppelte Last der Mangel- bzw. Fehlernährung werden höchstwahrscheinlich auch politische Reaktionen (von Anreizen bis hin zu Vorschriften) zugunsten von #PflanzlicheGrundnahrungsmittel hervorrufen.

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