Nachhaltigkeitsherausforderung und damit verbundene SDGs

In den nächsten Jahrzehnten wird voraussichtlich 95 % des Städtewachstums in Entwicklungsländern stattfinden. Um der wachsenden Zahl von Slumbewohnern, unzureichenden und überlasteten Infrastrukturen und Dienstleistungen (wie Abfallsammlung, Wasser- und Abwassersysteme, Strassen und Verkehr) entgegenzuwirken, sind Investitionen in #Grundversorgung dringend erforderlich.

Rund eine Milliarde Menschen weltweit haben keinen Zugang zu Strom, und weitere 2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser in ihrer Wohnung. #Grundversorgung ist für uns selbstverständlich: Der Zugang zu Strom, Gas, Wasser, Abwasser und Abfall direkt im Haus stellt eine fundamentale Voraussetzung dar, um als Gesellschaft voranzukommen. Zusammen erleichtern sie den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen, ermöglichen einfaches Kochen und die Lagerung von Lebensmitteln, sowie Heizung oder Reinigung. Durch diesen vereinfachten Zugang verfügen die Nutzer der #Grundversorgung über mehr Zeit, um über andere Herausforderungen im Leben nachzudenken und daran zu arbeiten. Stellen dir dein Leben ohne Zugang zu #Grundversorgung vor.

Primär betroffene SDGs: 1, 10, 11

Lösungsansätze und ihr Beitrag zur Erreichung der SDGs

#Grundversorgung umfasst die Bereitstellung und Finanzierung sowie das Management der Infrastruktur für Strom, Gas, Wasser, Abwasser und Abfall. Der Fokus liegt vor allem auf Privat- und Haushaltskunden, auch in Schwellenländern und unterversorgten Regionen.

Im SDG 1 „Keine Armut“ misst ein Ziel explizit den “ Anteil der Bevölkerung, der in Haushalten mit Zugang zu grundlegenden Diensten lebt „. Die Versorgung der Haushalte mit Energie und Wasser sowie die Abfallbeseitigung verschafft Zeit und geistigen Freiraum. Der Aufwand für diese Tätigkeiten, die oft von Frauen oder Kindern ausgeführt werden, können dann für andere Aktivitäten genutzt werden und tragen so zum #SDG 10 „Weniger Ungleichheiten“ bei. Durch die Sicherstellung des Zugangs zu grundlegenden Dienstleistungen (z. B. Umzug aus Slums in formelle Wohnungen) trägt #Grundversorgung auch direkt zum SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ bei.

Primär verwandte SDG-Unterziele: 1.4.1, 10.2, 10.3, 11.1, 11.6

Investitionslogik und Wachstumspotenzial

Die Welt wird immer urbaner. Seit 2007 lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Dieser Anteil wird bis 2030 voraussichtlich auf 60 Prozent ansteigen. Da 10 % der Weltbevölkerung mit weniger als 1,90 Dollar pro Tag auskommen müssen, wird es noch Jahrzehnte dauern, bis alle Menschen Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen haben.

Unternehmen der #Grundversorgung sind oft kapitalintensiv und stark reguliert. Ihre Entwicklung ist von staatlichem Handeln abhängig. In Industrieländern mit einer funktionierenden und breit angelegten Infrastruktur zur #Grundversorgung konzentriert sich der Markt vor allem auf die Instandhaltung und technologische Aktualisierung. In Schwellen- und Entwicklungsländern hingegen befindet sich die #Grundversorgung in einem früheren Stadium und Neubauprojekte stehen im Vordergrund.

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