Nachhaltigkeitsherausforderung und damit verbundene SDGs

Mehr als eine Milliarde Menschen lebt in Slums. Sie können es sich nicht leisten zu Marktpreisen in einer akzeptablen Unterkunft zu leben. Diese Menschen aus der Armut zu befreien ist eine grosse Herausforderung. Zugang zu angemessenen Wohnverhältnissen zu bekommen ist auch für Menschen mit niedrigem bis mittleren Einkommen schwierig, insbesondere in Grossstädten. Um einen ausgeglichenen Haushalt zu gewährleisten, sollen in den meisten europäischen Ländern die Miet- oder Hypothekarzahlungen einen Drittel des Bruttoeinkommens nicht überschreiten. Das ist für viele Familien schwierig. Ein Unterziel zur Erreichung von SDG1 „Keine Armut“ fordert die Erhöhung des Anteils der Bevölkerung, der in Haushalten mit Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen lebt. Darüber hinaus gibt SDG11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ das Ziel vor, bis 2030 „den Zugang zu angemessenen, sicheren und erschwinglichen Wohnungen und grundlegenden Dienstleistungen für alle zu gewährleisten und Slums zu sanieren“.

Primär betroffene SDGs: 1, 10, 11

Lösungsansätze und ihr Beitrag zur Erreichung der SDGs

Erschwingliche Unterkünfte können Häuser oder Wohnungen sein, die zu einem reduzierten oder subventionierten Preis vermietet oder verkauft werden, entweder von privaten oder öffentlichen Organisationen. Sie ermöglichen Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu angemessenen Wohnverhältnissen. Dank dieser Art von erschwinglichem Wohnraum können Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen vermeiden, dass sie zu viel Geld für ihre Wohnung ausgeben und in die Armut abrutschen. Reduzierte Mietpreise können auch dazu führen, dass Menschen aus Slums, informellen Siedlungen oder unangemessenen Wohnverhältnissen der Armut entfliehen können. Die Finanzierung von erschwinglichem Wohnraum für Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen ist zudem ein entscheidender Schritt, um den Menschen Zugang zu angemessenen Wohnverhältnissen zu verschaffen. Bezahlbarer Wohnraum ist eine Antwort auf die Forderung „Keine Armut“ im SDG 1 , erleichtert die Entwicklung sicherer und widerstandsfähiger Städte (SDG11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“) und trägt zur Verwirklichung von SDG10 „Verringerung der Ungleichheiten“ bei.

Primär verwandte SDG-Unterziele: 1.4, 11.1

Investitionslogik und Wachstumspotenzial

Die weltweite Armutsquote wird im Jahr 2030 voraussichtlich 7 % betragen. Entsprechend wird das Ziel der Beseitigung der Armut leider mit Sicherheit verfehlt werden. Das bedeutet, dass bis 2030 weiterhin etwa 600 Millionen Menschen keinen Zugang zu angemessenen Wohnverhältnissen haben werden. Die Bereitstellung und Finanzierung von #BezahlbarWohnen wird auch in den kommenden Jahren eine Herausforderung bleiben. Eine Nachfrage nach #BezahlbarWohnen wird es immer geben. Entsprechend ist der Bestand an verfügbaren Wohnungen gering. Immobilienunternehmen können sicher sein, dass solche Wohnungen schnell vermietet werden, und die Leerstandsquote nahe Null bleiben wird.

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