Nachhaltigkeitsherausforderung und damit verbundene SDGs

Menstruationsarmut ist ein weit verbreitetes Problem: Über 500 Millionen Mädchen und Frauen sowohl in Entwicklungsländern als auch in Industrieländern sind davon betroffen und können sich die benötigten Menstruationsprodukte nicht leisten.

Armut ist auch mit Verhütungsrisiken und einem erhöhten Risiko für ungewollte Schwangerschaften verbunden. Je ärmer die Frauen sind, desto geringer ist die Chance, dass sie Zugang zu Verhütungsmitteln haben – dies gilt sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern. Ein Beispiel: Obwohl die Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach internationalem Recht verpflichtet sind, Frauen den Zugang zu Verhütungsmitteln zu ermöglichen, ist der Zugang in einigen EU-Ländern noch immer ein Problem und wird von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen. Dies schränkt die Möglichkeiten der betroffenen Frauen und Mädchen ein, gleichberechtigt an der Gesellschaft teilzunehmen und untergräbt ihren allgemeinen sozialen Status.

Der Zugang zu Verhütungsmitteln und Hygieneartikel ist jedoch Schlüssel zur Erreichung der SDGs bis 2030. Deshalb setzt sich das SDG 3 für die „reproduktive Gesundheit ein, […] und will bis 2030 den allgemeinen Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheitsversorgung, einschließlich Familienplanung, Information und Aufklärung, sicherstellen„. Damit werden die Ziele des SDG 5 unterstützt, das darauf abzielt, „den allgemeinen Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit und reproduktiven Rechten […] zu gewährleisten„. Gleichzeitig kann damit die Gleichstellung der Geschlechter gefördert werden, indem „die Chancen von Frauen auf Führungspositionen auf allen Entscheidungsebenen im politischen, wirtschaftlichen und öffentlichen Leben […]“ verbessert werden.

Primär betroffene SDGs: 3,5

Lösungsansätze und ihr Beitrag zur Erreichung der SDGs

#IhreWahl trägt zur Bewältigung dieser Herausforderungen bei, indem es sich auf Unternehmen konzentriert, die Hygieneartikel für die Menstruationshygiene und moderne Verhütungsmittel anbieten. Dies wird dazu beitragen, das Empowerment bzw. die Erlangung von Selbstbestimmung von Frauen zu verbessern. Es wirkt vor allem geschlechtsspezifischen Ungleichheiten entgegen, indem es die Entscheidungsbefugnis und Autonomie von Frauen, ihre Beteiligung an der Erwerbsbevölkerung, ihren Bildungserwerb und die Verbesserung ihres wirtschaftlichen Status erhöht.

Primär verwandte SDG-Unterziele: 3.7, 5.5, 5.6

Investitionslogik und Wachstumspotenzial

Die Welt befindet sich in einem demografischen Wandel: Die Sterberaten sinken und die Menschen werden älter, die Geburtenraten gehen zurück und Frauen bekommen weniger Kinder. Darüber hinaus sind Menstruationshygiene und reproduktive Gesundheit Menschenrechtsthemen und werden zunehmend in öffentlichen und politischen Debatten thematisiert. Hinzu kommt, dass das Bildungsniveau von Frauen und Mädchen weltweit steigt. Frauen erlangen mehr Selbstbestimmung und die Nachfrage nach mehr Produkten zur Menstruationshygiene und Verhütung wird zunehmen.

Investitionen in Hygieneprodukte und moderne Verhütungsmittel sind ein wachsender Trend, der sich positiv auf verschiedene Aspekte des Lebens von Frauen und Mädchen auswirken und damit die Gleichstellung der Geschlechter fördern wird.

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