Notwendigkeit der Finanzierung des Übergangs zu einer grünen Wirtschaft 

Um eine kohlenstoffarme Zukunft zu finanzieren, benötigen wir in den kommenden Jahrzehnten erhebliche Investitionen in die Energiewende. #GrüneAnleihen bieten festverzinslichen Anlegern eine Möglichkeit, in eine kohlenstoffarme Zukunft zu investieren. Eine Anleihe ist wie ein Kredit, den man einer Regierung oder einem Unternehmen gewährt. Der Unterschied besteht darin, dass die Anleihe gehandelt werden kann.

Als Anleiheinvestor erhalten Sie einen Kupon, d. h. eine Zinszahlung. Der Zinssatz wird vom Emittenten der Anleihe gezahlt und kann je nach Markt, Risiko und Laufzeit variieren. Bei einer grünen Anleihe sollte die Verwendung der Erlöse – d. h. die Art und Weise, wie das Unternehmen, die Regierung oder die Organisation das von den Anlegern erhaltene Geld zu verwenden gedenkt – ausschließlich für Umweltprojekte bestimmt sein.

 

#GrüneAnleihen tragen zur Verwirklichung der SDGs bei

Das Risikoprofil grüner Anleihen ist identisch mit dem einer herkömmlichen Anleihe desselben Emittenten, ebenso wie die Struktur. Der Hauptunterschied besteht darin, dass sich der Emittent bei der Emission einer grünen Anleihe verpflichtet, das Geld für Projekte mit Umweltnutzen zu verwenden. Mit grünen Anleihen finanzierte Projekte können zum Beispiel die Erzeugung erneuerbarer Energien, die Einführung intelligenter Stromnetze, Abfallrecycling, grünes Bauen oder saubere Verkehrsprojekte sein.

Eine Investition in #GrüneAnleihen stellt also sicher, dass Ihr gesamtes Geld zur Finanzierung grüner Projekte verwendet wird, die zur Erreichung eines oder mehrerer SDGs (6, 7, 11, 12, 13, 14 oder 15) beitragen. Zum Beispiel werden Investitionen in #Geothermal oder #WindEnergie durch die Emission von grünen Anleihen getätigt und tragen direkt zur Erreichung des SDG 7 „Erschwingliche und saubere Energie“ bei. Darüber hinaus investiert radicant nicht in #GrüneAnleihen von Emittenten, die einen starken negativen Einfluss auf die SDGs haben. Eine grüne Anleihe eines Ölkonzerns entspricht daher nicht unseren Kriterien und ist daher nicht investierbar.

Es gibt zwar noch keine rechtsverbindliche Definition für #GrüneAnleihen, aber es wurden bereits einige Grundsätze und Leitlinien entwickelt, wie z. B. die Green Bond Principles der International Capital Market Association (ICMA). Die EU beabsichtigt außerdem, einen eigenen EU-Standard für grüne Anleihen einzuführen, der mit der EU-Taxonomie übereinstimmt, um zu verhindern, dass Unternehmen in stark umweltbelastenden Sektoren ihre Anleihen als grün kennzeichnen.

 

Wie radicant grüne Anleihen auswählt

Der Markt für #GrüneAnleihen befindet sich seit einigen Jahren im Aufschwung. Um sicherzustellen, dass wir in #GrüneAnleihen investieren, die Projekte finanzieren, die wirklich zur Erreichung der SDGs beitragen, investieren wir in #GrüneAnleihen, die in der ICMA-Datenbank als „grün“ eingestuft sind. Die Green Bond Principles empfehlen, dass Emittenten über die Verwendung der Erlöse aus grünen Anleihen Bericht erstatten, und immer mehr Emittenten halten sich an diese Richtlinien.

Darüber hinaus holen viele Emittenten für ihre grünen Anleihen eine zweite Meinung von Research-Agenturen wie ISS ESG, Sustainalytics oder Vigeo Eiris ein.

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